Sichere Prozesse im 3D-Druck

Der 3D-Druck hat enormes Potential zur Veränderung zukünftiger Wertschöpfungsmuster. So lassen sich individualisierte Produkte in kleinen Losgrößen bei höchster Bauteilflexibilität herstellen. Doch nicht jedes Unternehmen benötigt gleich einen eigenen 3D-Drucker. Im Gegenteil: Über unternehmensübergreifende Netzwerke lassen sich Wettbewerbsvorteile heben. Das bietet Chancen für neue Geschäftsmodelle, aber stellt große Herausforderungen an die IT-Sicherheit und den Datenschutz.

Auf Einladung der wfc haben 15 Vertreter von Unternehmen und Bildungseinrichtungen am 13.12.2018 am Kompetenzzentrum Coesfeld erfahren, wie sich neue und sichere Geschäftsmodelle und -Prozesse mit 3D-Druck umsetzen lassen. Sebastian Fernströning (Institut für Prozessmanagement und Digitale Transformation der FH Münster) erläuterte, wie die Thematik 3D-Druck und die Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen durch den 3D-Druck eine unternehmerische Chance bieten können, wie sich innovative 3D-Druck-Geschäfsmodelle identifizieren lassen und wie bestehende Geschäftsmodelle angepasst werden können.

Stephanie Niehues (Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund) arbeitet im EU-geförderten Forschungsprojekt „ITS DIGITIVE“. Sie erklärte den Teilnehmern, wie Unternehmen 3D-Druck-basierte Services gestalten, steuern, absichern und vor Manipulationen schützen können.

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