Projektstudium mit Studierenden der FH Münster bei J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG

Der Masterstudiengang Logistik der FH Münster absolvierte auch im Wintersemester 2018/19 wieder ein Projektstudium. Studierende begeben sich in kleinen Gruppen von bis zu vier Personen in Unternehmen, um dort über vier Monate ein Projekt umzusetzen. Ziel ist, dass die Studierenden ihr Wissen in der Praxis anwenden und einen weiteren Einblick, neben bereits absolvierten Praktika, in die Berufswelt erhalten. Die Unternehmen profitieren gleichzeitig von einem „Blickwinkel von außen“ auf interne Herausforderungen, welche die Studierenden im Team und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen gemeinsam angehen.

Die J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG, ein internationaler Hersteller von Farben und Lacken aus Coesfeld, arbeitete in diesem Zuge mit einem Team von drei Studierenden der FH Münster zusammen. Unter dem Projektnamen „Digitalisierung eines autonomen Intralogistik-Prozesses mit RFID-Technologie bei J.W. Ostendorf“, erarbeiteten Tanja Berner, Julia Robert und Eike Christian Werther eine Handlungsempfehlung zu der Fragestellung: „Soll die RFID Technologie genutzt werden, um den internen Prozess zu optimieren?“ Gecoacht von Prof. Dr. Carsten Feldmann, arbeitete sich das Team in die Produktions- und Transportabläufe ein. Das Team erstellte ein Soll-Konzept und führte Gespräche mit Anbietern. Hinzu kamen eine Machbarkeitsstudie sowie eine Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalyse. Um auch den internen Blick mit einzubeziehen, sprach das Team regelmäßig mit Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen, wie Produktion, Technik, Logistik, Controlling, Personalwesen und Einkauf. Seitens des Unternehmens wurde das FH-Team unter anderem von dem Abteilungsleiter Produktion Lack und der Gruppenleitung SAP Entwicklung unterstützt. Im Zuge der Abschlusspräsentation fand die Übergabe des ausgearbeiteten Detailkonzepts an J.W. Ostendorf statt. Auf den Ergebnissen kann das Unternehmen nun für weitere Entscheidungen aufbauen.

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